Irgendwie anders. Wenn Lilli zwei Mamas hat und Serhat sich in Moritz verliebt.

Umgang mit sexueller und geschlechtlicher Vielfalt im Kontext pädagogischer, therapeutischer und beraterischer Kinder- sowie Jugendarbeit

++ SAVE THE DATE ++

Der Fachtag findet am  25. Januar 2019, von 12 bis 18:30 Uhr, im Bürgerhaus in Freiburg-Zähringen statt.

Menschen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, begegnet "Geschlecht" als ein Thema, das die Lebensrealitäten der Kinder und Jugendlichen in verschiedener Hinsicht zu beeinflussen scheint.

 

So ist „schwul“ noch immer ein gängiges Schimpfwort unter Jugendlichen, Kinder werden mit dezidierten Geschlechterrollenerwartungen konfrontiert, wachsen in nicht-heteronormativen Familienkonzepten auf, fühlen sich im falschen Körper oder verlieben sich in eine Person des gleichen Geschlechts.

 

Um Fachkräfte für das Thema sexuelle und geschlechtliche Vielfalt zu sensibilisieren, Wissen zu vermitteln und einen Austausch zu den genannten Themen zu ermöglichen, organisiert FLUSS e.V. (Verein für Bildungsarbeit zu Geschlecht und sexueller Orientierung), am 25. Januar 2019 einen Fachtag.

 

Im Rahmen dessen wird es zunächst zwei Impulsvorträge geben, die einen aktuellen Einblick in die Lebenssituationen von LSBTIQ* Kindern und Jugendlichen und die damit verbundenen Herausforderungen in der pädagogischen Arbeit geben. Im Anschluss daran finden sechs Workshops statt, die Sensibilisierung, Wissensvermittlung und Selbstreflexion von pädagogisch und beraterisch Handelnden in den Fokus nehmen.

 

Anmeldung bis 18. Januar 2019 über unser offizielles Formular auf dieser Seite (siehe Seitenende). 

Tagungsbeitrag: 15,00 €.

Sie erhalten eine Teilnahmebestätigung. 

 

 

 

 

Der Fachtag wird finanziell unterstützt vom Ministerium für Soziales & Integration Baden-Württemberg.

Ablauf Fachtag:

 

12 Uhr:  Ankommen

12.30 – 12.45 Uhr: Begrüßung durch FLUSS e.V. Freiburg

12.45 – 13.15 Uhr: Redebeitrag:

"Zur Thematisierung und Sichtbarkeit von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in pädagogischen Kontexten",  

von Prof. Dr. Christine Riegel, Pädagogische Hochschule Freiburg

13.15 – 13.30 Uhr: Redebeitrag: "Erfahrungsbericht zum Coming Out von Jugendlichen aus Elternperspektive", von Eltern der Elterngruppe von Trans*- Kindern und - Jugendlichen

14.00 – 16.00 Uhr: Workshop-Phase 1

– Pause mit Kaffee und Brezeln –

16.15 – 18.15 Uhr: Workshop-Phase 2 

18.20 Uhr:  Verabschiedung 

Workshops

Workshop-Phase 1

(14.00 – 16.00 Uhr)


Nr. 1 – "Ich glaube, ich bin schwul, was nun?"

In diesem Workshop werden wir uns mit Beratungssituationen rund ums Coming Out befassen.

Mit konkreten Beispielen aus der praktischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen nähern wir uns Möglichkeiten und Herausforderungen von Beratungssettings hinsichtlich Themen rund um LSBTIQ*.  

 

Referent: Robert Sandermann.

Lehrer für Grund- und Hauptschule, Pädagoge und systemischer Berater bei der Aids Hilfe und der Rosa Hilfe in Freiburg.

Nr.2 – „Methoden queerer Bildungsarbeit – praktische Umsetzung in Schule und Jugendarbeit“

Erleben und darüber reden ist das Motto in diesem interaktiven Workshop. Wir möchten unsere erprobten Methoden mit Ihnen / Euch teilen und uns darüber austauschen, wie und wo diese einsetzbar sind.

Gemeinsam führen wir Übungen zur Sensibilisierung für LSBTIQ* Themen und zum Perspektivwechsel durch, die gut in Schule und Jugendarbeit einsetzbar sind. Anschließend werfen wir einen Blick auf mögliche Einsatzbereiche und Zielgruppen.

 

Referentin: Carina Utz.

Pädagogische Leitung, FLUSS e.V.

 

Nr.3 – "Eins, zwei, drei ... und noch viel mehr!"

Wofür stehen die ganzen Buchstaben in der Abkürzung LSBTT*IQA? Gibt es wirklich mehr als zwei Geschlechter?

Was bedeutet eigentlich pansexuell? Und was ist mit ‚non-binary‘ gemeint? Für was steht nochmal das Sternchen genau?

In diesem Workshop geht es um Grundlagenwissen zu geschlechtlicher und sexueller Vielfalt auf der einen und den gesellschaftlichen Einschränkungen auf der anderen Seite.

 

Referentin: Miri Krell.

Miri Krell ist hauptamtlich im Bereich Mädchen_arbeit tätig und macht Bildungsarbeit zu geschlechterreflektierter Pädagogik

sowie geschlechtlicher, sexueller und amouröser Vielfalt

 

Workshop-Phase 2

(16.15 – 18.15 Uhr)


Nr. 4 – "Kein Mensch ist genital"

Kinder beginnen oft schon früh, sich an Gruppen, deren Zugehörigkeit z.B. vom Geschlecht abhängt, zu orientieren.

Damit gehen häufig Stigmatisierungen (Mädchen spielen mit Puppen und mögen Glitzer) einher. Mittels vielfältiger Methoden aus dem Bildungsansatz des „Anti-Bias“ sollen versteckte Vorurteile bewusst gemacht, das eigene Handeln und Denken reflektiert und die Akzeptanz von Vielfalt angeregt werden.

Mittels vielfältiger Methoden aus dem vorurteilsbewussten Bildungsansatz des Anti-Bias sollen versteckte Vorurteile bewusst

gemacht, das eigene Handeln und Denken reflektiert, und die Akzeptanz von Vielfalt angeregt werden.

 

Referentin: Maja Zill.

Studium der Soziologie und Geschlechterforschung (B.A.). Referentin bei FLUSS e.V. Anti Bias und Gender-Trainerin.

Nr. 5 – "Ich will, dass in meiner Klasse...! Hier bei uns im Jugendhaus...! Der gesetzliche Auftrag sagt...!"

Viele Pädagog_innen, die sich schon Kompetenzen im Bereich geschlechtlicher und sexueller Vielfalt angeeignet haben, nehmen die Aufgabe sehr ernst, bei expliziter Ausgrenzung und Diskriminierung unter Kindern und Jugendlichen zu intervenieren.

Dies ist ein wichtiger Schritt, der zu einem diskriminierungsärmeren Umgang beiträgt.

 

In diesem Workshop wollen wir noch einen Schritt weiter gehen:

Wie sieht eigentlich meine eigene Haltung im Themenfeld geschlechtlicher Identitäten, vielfältiger Begehrensweisen und Lebenswentwürfe aus? Wie kann ich insgesamt zu einer offenen und akzeptierenden Atmosphäre in meinem Kontext beitragen?

Habe ich eine Vision für das Miteinander in meiner Klasse/Gruppe?

 

Wir schauen auf die eigene Haltung, die wiederum Grundlage für unser pädagogisches Handeln ist und werfen einen ersten Blick auf die rechtlichen Grundlagen einer antidiskriminierenden Pädagogik.

 

Referentin: Miri Krell.

Miri Krell ist hauptamtlich im Bereich Mädchen_arbeit tätig und macht Bildungsarbeit zu geschlechterreflektierter Pädagogik 

sowie geschlechtlicher, sexueller und amouröser Vielfalt.

Nr. 6 – „Methoden queerer Bildungsarbeit – praktische Umsetzung in Schule und Jugendarbeit“

Erleben und darüber reden ist das Motto in diesem interaktiven Workshop. Wir möchten unsere erprobten Methoden mit Ihnen / Euch teilen und uns darüber austauschen, wie und wo diese einsetzbar sind.

Gemeinsam führen wir Übungen zur Sensibilisierung für LSBTIQ* Themen und zum Perspektivwechsel durch, die gut in Schule und Jugendarbeit einsetzbar sind. Anschließend werfen wir einen Blick auf mögliche Einsatzbereiche und Zielgruppen.

 

Referentin: Anke Rietdorf.

Studium der Gender Studies und Französisch in Berlin.

Freiberufliche Trainerin und Erlebnispädagogin in der Jugend- und Erwachsenenbildung.

Nr. 7 – "Umgang mit sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in Institutionen am Beispiel von Transidentität"

Institutionelle Strukturen sind häufig zweigeschlechtlich geprägt.

Welche Personengruppen schließen wir damit aus und was bedeutet diese binare Sichtweise von Geschlecht und sexueller Orientierung für LSBTTIAQ*-Menschen, die sich nicht darin wiederfinden? 

 

In diesem Workshop wollen wir gemeinsam ein Augenmerk darauf legen, welche Möglichkeiten Institutionen haben, um

anti-diskriminierende Strukturen zu schaffen? 

Welche Strukturen braucht es um keine Lebensrealitäten von Kinder und Jugendlichen auszuschließen und welche Handlungsmöglichkeiten haben Verantwortliche um diese entsprechend umzusetzen ? 

 

Referent: Adrian Hoffmann. 

Referent bei FLUSS e.V. Freiburg, Fachgebiet: Transidentität.

Download
Offizieller Flyer zum Fachtag mit allen Informationen auf einen Blick
PDF-Flyer Datei
FLUSS e.V. Flyer Fachtag_2019-01-25.pdf
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Jetzt anmelden und Workshop-Teilnahme sichern:


Bitte beachten Sie!

 

Aus organisatorischen Gründen wird Ihre Anmeldung als verbindliche Teilnahme zur Fachtagung angesehen. 

Bitte geben Sie uns in Ihrer Anmeldung über nachfolgendes Formular unbedingt den/ die Titel der gewünschten Workshops an.

 

Mit der Anmeldung gestatten Sie, dass Ihre angegebene E-Mailadresse für weitere Informationen und Rückfragen zum Fachtag genutzt werden darf. 

 

 

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.

So finden Sie uns am 25. Januar 2019 im Bürgerhaus Zähringen:

FLUSS e.V. Freiburg

Lise-Meitner Str. 12

79100 Freiburg 

Feministisches Zentrum Freiburg e.V.

Faulerstr 20

79098 Freiburg

TransAll Freiburg

Adresse der gemeinsamen Treffen:

Waldseestraße 84

79117 Freiburg